Über unseren Verein

Der Verein zur Pflege des Brauchtums wurde am 20. April 1990 mit 22 Mitgliedern gegründet. Folgende Personen bildeten damals die Vorstandschaft:

1. Vorstand                                             Heuschmid, Engelbert

2. Vorstand                                             Huber, Janina

Schriftführer(in)                                   Rupp, Heike

Kassierer(in)                                          Bloching, Daniela

Zunftmeister                                          Heuschmid, Kai

Masken- und Brauchtumswart      Heuschmid, Tobias

1. Brauchtumer                                    Günter, Michelle

2. Brauchtumer                                    Sigloch Tanja

Fasnet

Als Schelklinger Waldhutzla pflegen wir das Brauchtum: 

"Winteraustreiben im Sinne der schwäbisch-alemannischen Fasnet".

Waldhutzla

Im Jahre 1647 zur Fasnachtszeit marschierte die französische Armee vom Oberland auf Schelklingen.  Innerhalb eines Monats sind 25 Regimenter nacheinander auf Schelklingen eingefallen. Alles wurde ruiniert, zerstört, verbrannt und gestohlen.

Für die im Ort lebenden Frauen war dies eine schwere Zeit und sie flüchteten deshalb mit ihren Habseligkeiten, aus Angst vor Übergriffen der französischen Armee, in die Wälder um Schelklingen. Da diese Überfälle während des 30-jährigen Krieges keine Seltenheit waren, verloren einige der Frauen den Mut, nach Schelklingen zurückzukehren. 

Die in den Wäldern zurückgebliebenen und sämtlichen Witterungen ausgesetzten Frauen wurden von der örtlichen Bevölkerung aufgrund ihrer zerfurchten, faltigen Gesichtszüge als alte Hutzla oder Waldhutzla bezeichnet, da der Lebensstil nicht der gesellschaftlichen Norm entsprach.

Hutzlama

Im Jahre 1647 zur Fasnetszeit marschierte die französische Armee vom Oberland auf Schelklingen. Innerhalb eines Monats sind 25 Regimenter nacheinander auf Schelklingen eingefallen. Alles wurde ruiniert, zerstört, verbrannt und gestohlen. 

In dieser Zeit hatten es die Lehenträger (Bauern) der Höfe in den Waldgebieten, unter anderem der Hof Muschenwang, aufgrund der Übergriffe der französischen Armee nicht einfach. 

Die Übergriffe und Zerstörungen gingen auch an den Bauern nicht spurlos vorüber. Dies drückte sich vor allem in ihrer zurückgezogenen, Einsiedlerhaften, verängstigten Lebensweise auf ihren Höfen in den  Wäldern aus. 

In Anbetracht dieser Lebensart erhielten sie der öfteren auch den Beinamen "Hutzlama".

Franzosen

Im Jahre 1647 zur Fasnachtszeit marschierte die französische Armee vom Oberland auf Schelklingen. Innerhalb eines Monats sind 25 Regimenter nacheinander auf Schelklingen eingefallen. Alles wurde ruiniert, zerstört, verbrannt und gestohlen. 

Für die im Ort lebenden Frauen war dies eine schwere Zeit und sie flüchteten deshalb mit ihren Habseligkeiten, aus Angst vor Übergriffen der französischen Armee, in die Wälder um Schelklingen. Da diese Überfälle während des Krieges keine Seltenheit waren, verloren einige der Frauen den Mut, nach Schelklingen zurückzukehren.

Brauchtum

Wir pflegen nicht nur den Brauchtum der Allemanischen Fasnacht, sondern auch den Brauchtum des 13. Jahrhunderts.
Das Ziel des Vereins zur Pflege des Brauchtums Schelklingen e.V. ist, der gegenwärtigen Bevölkerung, die Geschichte sowie das Leben der Menschen im Hochmittelalter bildlich darzustellen. Wir haben uns auf dieZeit der Gründung des Klosters Urspring 1127, sowie der Zeit der Stadterhebung Schelklingens um 1200 spezialisiert. Das Hochmittelalter ist außerdem die interessante Zeit des Rittertums, Lehnwesens, der Städte-Gründungen sowie der Auseinandersetzungen zwischen Staufen und Welfen.
Von Juni bis September sind wir mnit unseren ganzen Utensilien auf verschiedenen mittelalterlichen und hist. Veranstaltungen unterwegs, gestalten in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche in Schelklingen den Enrtedank-Gottesdienst und sind auch sonst bei vielen örtlichen Veranstaltungen präsent.
Wir haben unsere Mitglieder mit Gewändern ausgestattet die bildlich belegt und somit nachvollziehbar sind. Dargestellt wird Graf Heinrich von Berg (als Stadtgründer) und seine Gemahlin Adelhaid, die Erbtochter der Herren von Schelklingen. Ansonsten sind unsere 50 Mitglieder überwiegend gekleidet in Gewändern des Bauernstandes (freie und leibeigene) und einige edle Damen und Herren. Dies ergibt ein interessantes, buntes Bild.